Tipps für das Erste professionelle Fotoshooting

Für die Meisten von euch ist es sicher etwas ganz Besonderes wenn man das erste Mal ein professionelles Fotoshooting hat. Das sorgt natürlich auch für eine gewisse Unsicherheit. Was man alles so beachten kann damit alles reibungslos funktioniert und dein Shooting ein Erlebnis wird, zeige ich dir hier.

Wann fangen die Vorbereitungen an?

Ca. 1 Woche vor dem geplanten Termin sollte man sich um die Kleidung kümmern. Verschiedene Outfits erhöhen die Flexibilität und führen zu einer größeren Auswahl an Bildern. Ich denke so zwischen 3 und 5 Outfits sind ein guter Richtwert.

Vor allem solltest du dich in den Outfits wirklich wohl fühlen. Die gewählten Outfits müssen natürlich auch zum Thema passen z.B.: sportlich, legere, elegant, schlicht, sexy, verspielt, Business usw. Auch könne die Farben des Outfits das Bild sehr stark beeinflussen, man sollte also auch hier flexibel sein und verschiedene Variationen (hell, dunkel, Mitteltöne, unifarben, gemustert usw.) wählen. Ich habe hierfür, neben einem Umkleideraum im Studio,  eine Mobile Umkleidekabine für euch, die bei Shootings on Location gerne zum Einsatz kommt.

Was das Schuhwerk, sollte man bedenken, dass hohe Absätze für optisch längere Beine sorgen. Auch hier ist vielleicht eine kleine Auswahl an verschiedenen Paaren sinnvoll.

Nägel, Makup und Körperpflege

Bei der Hektik vor einem Fotoshooting werden schnell die Finger- und Fußnägel vergessen. Dies kann bei Close-Up Aufnahmen aber schnell für viel arbeit in Photoshop sorgen. Besser ist es, sich einen Tag vorher in Ruhe hinzusetzen und seine Nägel zu pflegen. Beim Makeup sollte man erstmal klären ob dies vor Ort gemacht wird, oder ob man es selber übernimmt. Sollten Makeup und Haare vor Ort gemacht werden, so solltest Du Dich am Tag des Shootings vorher nicht schminken, denn die Entfernung des Makeups kann die Haut reizen und zu rötlichen Flecken führen. Desweiteren sollte bei den Haaren auf jeglichen Festiger oder ähnliche Produkte verzichtet werden. Wenn du dich selber schminken möchtest, solltest Du Dein gesamtes Makeup mitbringen. So kann man es vor Ort immer auf das aktuelle Set anpassen. Ich denke zu Körperpflege brauche ich nicht viel zu sagen, man sollte nur beachten das man die Stellen (Achselhöhlen, Beine, Gesicht bei Männern oder Bikinizone bei Frauen) die auf Fotos sichtbar sein sollen, eventuell auch enthaaren muss. Dies sollte am Tag vorher geschehen. Auf das Sonnenstudio sollte man in den Tagen vor dem Shooting ebenfalls verzichten.

Endlich mal Schlafen

Ein besonders wichtiger Faktor, der immer wieder unterschätzt wird ist Schlaf! Zeichen der Ermüdung, wie z.B. Augenringe sehen auf Fotos sehr unschön aus. Blöderweise stechen sie bei einer guten Ausleuchtung besonders gut raus. Auf der anderen Seite ist ein Fotoshooting eventuell auch körperlich sehr anstrengend und da wäre es natürlich gut, wenn man ein paar Kraftresevern hat. Ich biete natürlich bei Shootings ausreichend Getränke und kleine Snacks um diese wieder zu füllen.

Schon mal üben…

Wer besonders Nervös ist, der kann auch gerne schon mal an den Tagen vor dem Shooting das Posen vor dem Spiegel üben. Das schafft ein wenig Sicherheit und kann auch noch Spaß machen. Aber keine Angst, beim Shooting lassen ich euch nicht im Regen stehen. Neben der Erfahrung habe ich auch noch genug Posing-Beispiele die ihr euch ansehen könnt. Solltet ihr in Betracht ziehen öfters ein Fotoshooting zu machen, kann ich euch die Bücher von Mehmet Eygi nahe legen, beide sind im Studio vorhanden und wurden ausreichend erprobt.

Kleidung am Tag des Shootings

Am Tag des Shootings selber, sollte man eine Kleidung wählen die bequem aber nicht zu eng ist, um Abdrücke auf der Haut zu vermeiden. Besonders Jeans, Socken und Unterwäsche können hier Abdrücke hinterlassen, die erst nach längerer Zeit verschwinden. Bei Akt- oder Dessousshootings ist es für Frauen besser, vor dem Shooting einen weiten oder gar keinen BH zu tragen, da Druckstellen der Träger beispielsweise auf Bildern mit schulterfreien Oberteilen zu sehen sind. Auch ist es ratsam, dass du dir einen Morgenmantel zum Shooting mitbringst. So brauchst du während einer Shootingpause – z.B. beim besprechen des Sets – nicht Nackt rumstehen. Das Temperaturempfinden ohne Kleidung ist auch nicht zu unterschätzen, auch wenn mein Studio beheizt ist. Unterwäsche solltest du aufeinander abstimmen, im Alltag mag ein rosafarbener BH zum blauen Slip nicht auffallen, für ein Foto ist es aber sehr sehr unschön.

Dann kann es ja los gehen…

Wenn ihr diese Tipps ein wenig beherzigt, dann wird euer Shooting nicht nur schön, sondern auch ein Erlebnis. Versprochen! So ein Fotoshooting soll ja schon etwas besonders werden, sonst würdet ihr ja nicht zu einem Fotografen gehen. Ich hoffe ich konnte euch mal wieder helfen und dem ein oder anderen etwas die Angst nehmen..

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Die Sony A7 II im Studio

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