set.a.light 3D Studio

Lange Experimente mit Studiobeleuchtung gehören nun endlich der Vergangenheit an. Dank set.a.light 3D kann man nun endlich seine Setups bequem und schnell am Rechner erstellen. Wie das funktioniert, zeige ich euch hier.

Wer kennt es nicht? Man hat ein fertiges Bild vor Augen, aber weiß nicht wie man es umsetzten kann. Oder man sieht ein Bild und fragt sich: Wie hat er das gemacht? Es versteht sich von selbst, dass man nicht vor dem Kunden irgendwelche Experimente startet. Und auch für Freunde und Bekannte kann es sehr anstrengend sein, als Versuchskaninchen her zu halten. Dafür gibt es jetzt set.a.light 3D!

Ich habe mir für euch mal die Mühe gemacht und die Software gekauft und installiert. Und ich muss sagen das ich sehr positiv überrascht bin. Aber ich starte mal von ganz vorne….

Was ist es und wie Funktioniert es?

Set.a.light ist eine Software die ein virtuelles Studio in 3D generiert. Natürlich ist alles dabei, was man so braucht. Angefangen beim Raum, über den Hintergrund bis hin zu Speedlights und Studioblitzen mit allen möglichen Lichtformern. Dabei können alle Geräte den real vorhandenen Geräten angepasst werden. Auch bei der Kamera Auswahl stehen einem sehr viele Funktionen zur Verfügung. Beim Cropfaktor angefangen, kann man aus mehr als 20 Objektiven wählen. Das ist auch erst einmal eine große Hürde, hier alles einzurichten. Ist das aber erstmal geschehen steht dem experimentieren nichts mehr im Wege…

Wer set.a.light das erste mal startet, wird wahrscheinlich erstmal über die Demo Sets stolpern. Dies bieten erst einmal eine super Grundlage, um die Funktionsweise der Software zu verstehen. Beispiel gibt es genug, vom einfachen Aufbau bis hin zur komplexen Beleuchtung. Die Oberfläche wirkt auf mich sehr aufgeräumt und Strukturiert. Irgendwann hatte auch ich dann genug gespielt und wollte nun mein Studio erstellen. Erstaunlicher weise war es rech simpel. Raumgröße messen und eingeben Decken- und Wandfarbe bestimmen, Bodenbelag wählen und in meinem Fall noch den Papierhintergrund einfügen; Fertig! Nachfolgend habe ich dann noch meine Technik konfiguriert.

Funktionstest = Bestanden!

Als erstes Setup habe ich natürlich eines gewählt, welchen ich schon mehrfach eingesetzt habe. Schließlich will ich ja wissen ob die Software funktioniert! Ich Wählte einen weißen Hintergrund der von zwei Seiten beleuchtet wird und einen Beautydish für das Model. Kurz und knapp: Es funktioniert. Das gerenderte Ergebnis entspricht dem fertigen Bild welches ich schon oft gemacht habe.

Was mir wirklich gut an der Software gefällt, ist die Tatsache, dass ich nun jederzeit ein Shooting erstellen kann ohne mir lange Gedanken über das Setup zu machen. Habe ich ein gutes Set entwickelt, wird es als PDF exportiert und Ausgedruckt. Nach und nach erstelle ich mir so einen Set-Katalog, den ich bei Shootings schnell herzaubern kann. Das gefällt dem Kunden und mir erst recht.

Das einzige was mir bisher negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache das ich beim Programmstart nicht direkt mein gespeichertes Studio anwählen kann. Ich muss immer erst einen vorgefertigten Raum öffnen und kann dann zum Studio wechseln.

Für alle die, die Interesse haben, gibt es übrigens eine 30 Tage Testversion. So kann jeder für sich feststellen ob ihm die Software gefällt. Im übrigen gibt es auch zwei verschiedenen Versionen mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Es sollte also für jeden was dabei sein. Viel Spaß beim testen und Experimentieren….

Dir gefällt dieser Beitrag? Verpasse keine weiteren Beiträge und trage dich für den Newsletter ein!

Alle Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate Links, das bedeutet das ich eine kleine Provision bekomme falls einer etwas kaufen sollte. Für euch kostet es aber keinen Cent mehr.

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.