Photoshop Panels im Vergleich – Welches ist das richtige für mich?

Photoshop Panels sollen uns die Arbeit erleichtern und unseren Workflow beschleunigen, doch stimmt das auch? Und welches ist das beste Panel? Ich habe mal zwei Panels verglichen und schildere hier meine Erfahrungen. 

Warum ein Panel verwenden?

Wie ihr sicherlich gemerkt habt, hat es diese Woche nicht gerade neue Beiträge geregnet. Das lag an den vielen Shootings die ich an diesem langen Wochenende abarbeiten musste. Viele Shootings bedeuten auch viele Bilder und das wiederum bedeutet viel Retusche. Ein Photoshop Panel erspart mir hier einiges an Arbeit und Zeit. Hätte ich alles von Hand gemacht würde ich bestimmt immer noch keinen Artikel schreiben, sondern immer noch fleißig Bilder bearbeiten. Aus diesem Grunde möchte ich euch einfach mal zeigen wie die Panels arbeiten….

Beauty Retouch CC oder Retouching Toolkit?

Eines vorweg, diese zwei Panels unterscheiden sich nicht nur in ihrer Optik, sondern sie gehen auch verschiedene Wege. Ich werde einfach beide mal beschreiben und am Ende meinen Favorit erläutern.

Beauty Retouch CC

Dieses Panel wurde von Calvin Hollywood entwickelt und bei so einem prominenten Namen erwartet man natürlich viel. Ich habe das Panel eine sehr lange Zeit verwendet und auch viele Erfahrungen gemacht. Das Panel bildet einen kompletten Workflow, den man “step by step” durchklickt. Optisch wirkt das Panel sehr aufgeräumt und ansprechend. Die Funktionen sind auf vier Module verteilt.

  1. Grundretusche: Hier findet man die nötigen Werkzeuge um ein Bild für die Beautyretusche vorzubereiten. Angefangen beim verflüssigen bis zur Frequenztrennung.
  2. Feinretusche: Angefangen beim “Abpudern der Haut” über “Dogde & Burn” bis zum “Zähne weißen” findet man hier alle Werkzeuge zur Beautyretusche.
  3. Bildlooks: Wer seinem Bild den letzten Kick geben möchte findet hier 11 verschiedene Looks für seine Bilder.
  4. Finish: Hier gibt es einige Kontrollebenen und die Möglichkeit zum Schärfen.
  5. Export: Zum Schluss gibt es  verschiedene möglichkeiten seine Bilder zu exportieren.

Das Panel erstellt automatisch die nötigen Ebenen, man muss nur noch Deckkraft und Pinselgröße anpassen. Somit ist dieses Panel auch gut für Anfänger in der Beautyretusche geeignet.

Retouching Toolkit

Conny Wallström geht mit seinem Toolkit einen etwas anderen Weg. Das Panel richtet sich eher an die etwas erfahreneren Nutzer. Optisch wirkt das Panel eher schlicht, was mir persönlich gut gefällt. Leider gibt es das Panel nur auf Englisch, was aber kein Problem darstellt wenn man die Grundlegenden Techniken hinter den Funktionen kennt. Bei RAWexchange gibt es zu dem auch ein deutschsprachiges Videotutorial. Im Gegensatz zur Deckkraftsteuerung beim Beauty Retouch CC wird hier viel über den Fluss gesteuert. Auch bietet das Panel mehr Möglichkeiten beim Maskieren, was für Composings sehr interessant ist. Die einzelnen Werkzeuge wirken in der Grundeinstellung auch viel dezenter und machen es dem Retoucher somit einfacher einen natürlichen Look hinzubekommen. Ich würde sagen dass das Retouching Toolkit schon einen höheren Funktionsumfang in der Bearbeitung hat, dafür fehlen im die fertigen Bildlooks. Also auch wieder mehr was für die erfahrenen Anwender.

Und welches nutze ich jetzt?

Ich habe mehrere Jahre mit Beauty Retouch CC gearbeitet und habe es nie bereut. Dank einer Cashback Aktion beim Retouching Toolkit habe ich den Schritt gewagt und was Neues ausprobiert. Da ich mir in den letzen Jahren schon einiges an Erfahrung angeeignet habe, war der Umstieg nicht schwierig. Im Gegenteil, ich kann mit dem Retouching Toolkit noch bessere Ergebnisse erzielen und das ist es doch was zählt. Gut, bei den Bildlooks muss ich nun Abstriche machen, weil sie mir wirklich gut gefallen beim Retouch CC, aber da ich ja beide habe kann ich sie ja immer noch nutzen.

Ach ja, beide Panels kosten zur Zeit 69€. Wer jedoch schon das Beauty Retouch CC besitzt, kann von der Cashback Aktion gebraucht machen und bekommt 69€ bei kauf eines Panels. Und wer jetzt rechnen kann weiß was es dann kostet 😉

Dir gefällt dieser Beitrag? Verpasse keine weiteren Beiträge und trage dich für den Newsletter ein!

Alle Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate Links, das bedeutet das ich eine kleine Provision bekomme falls einer etwas kaufen sollte. Für euch kostet es aber keinen Cent mehr.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.